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Beim eigentlichen «Failed low back surgery syndrome » stimmt das Ergebnis der Operation nicht mit den Erwartungen des Patienten überein, obwohl rein objektiv alles richtig gemacht wurde und auch das Röntgenbild keine Erklärungen liefert. Obwohl die Erfolgschancen selten gut sind, werden diese Patienten oft mehrfach operiert. Häufig wird dabei als erster Schritt das Metall entfernt, was die Schmerzen aber nur selten lindert. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Situation mit einer erneuten Operation verbessert werden kann, halbiert sich mit jedem weiteren Eingriff. Deshalb muss vor jeder neuen Operation das betroffene Segment intensiv abgeklärt und die Schmerzquelle genau eruiert werden. Ein gutes Instrument, um den Wert einer weiteren Operation beurteilen zu können, ist die probeweise Stabilisierung mit einem externen Fixateur. Das alles kommt aber nur in Frage, wenn das persönliche Umfeld des Patienten stabil ist. Sonst wird der Patient auf seine Schmerzen fixiert und im Glauben bestärkt, es sei ein organisches, körperliches Problem vorhanden, das anstelle seiner psychosozialen Problematik therapiert werden kann. |