Wenn der Rücken stabilisiert werden muss
Wenn anhaltende, starke Rücken- oder Beinschmerzen auf alle herkömmlichen Behandlungen nicht ansprechen und auch ein einfacher chirurgischer Eingriff an der Bandscheibe nicht hilft, kommt eine Stabilisation der Lendenwirbelsäule in Frage.
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Dr. med. Othmar Schwarzenbach,
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VON DR. OTHMAR SCHWARZENBACH Damit eine solche Operation überhaupt Aussicht auf Erfolg hat, müssen folgende Voraussetzungen zwingend erfüllt sein.
Es gibt eine ganze Reihe von chirurgischen Verfahren zur Stabilisation, solche, die zu einer kompletten Versteifung des betroffenen Wirbelsäulensegmentes führen und solche, mit denen noch eine Restbeweglichkeit erhalten werden kann. Dabei werden ganz verschiedene Materialien verwendet, von Schrauben über Handscheibenprothesen bis zu komplexen Stangenfixationen. Häufig wird bei einem solchen Eingriff gleichzeitig der Rückenmarksraum erweitert, um für die Nerven mehr Platz zu schaffen. Für das Resultat ist nicht so entscheidend, welches Verfahren der Chirurg wählt. Das Operationsverfahren wird bestimmt durch die Erfahrung des Chirurgen, die Art des Problems, das Alter des Patienten (Osteoporose) und allfällig früher durchgeführter Rückenoperationen. Je besser und sorgfältiger der Patient über die Operation, ihre Erfolgsaussichten, über mögliche Komplikationen und über alternative Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt wird, desto grösser sind die Erfolgschancen und desto besser können allfällige Komplikationen aufgefangen werden. |