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Eng umschriebene Kreuzschmerzen weisen auf eine Veränderung im Bereich zweier oder mehrerer Wirbelkörper – wie Arthrose, Bänderreizung oder Wirbelgleiten – hin. Ein solcher Schmerz kommt in der Regel immer wieder, vor allem beim Tragen von Lasten in vornüber gebeugter oder rotierter Haltung, während langem Sitzen oder langem Stehen.
In seltenen Fällen können eng umschriebene Schmerzen Ausdruck einer gefährlichen Erkrankung wie ein Tumorableger oder eine bakterielle Infektion sein. Typisch sind Schmerzen in der Nacht sowie starke Empfindlichkeit auf Druck oder Klopfen. Etwas diffuser und breitflächiger äussern sich Schmerzen, die auf eine rasch ermüdbare, schwache Rückenmuskulatur hinweisen. In der Nacht und am Morgen sind diese Patienten noch beschwerdefrei. Im Verlaufe des Tages treten dann die Schmerzen auf und werden immer stärker.
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Ausstrahlende Schmerzen sind entweder durch eine Nervenirritation bedingt, was zu radikulärer Schmerzausstrahlung führt, oder durch eine Reizung der Weichteile wie Muskeln und Bänder. Das hat ein pseudo-radikuläres Ausstrahlungsmuster zur Folge (siehe Schema nächste Seite).
Wann braucht man das Röntgen? Wenn die Rückenschmerzen ständig wieder kommen und wenn sie länger als zwei Wochen andauern, muss man eine Röntgenuntersuchung machen. Bei radikulärer Ausbreitung (siehe nächste Seite), bei nächtlichen Schmerzen und wenn das Klopfen auf die Wirbelkörper Schmerzen verursacht, sollte man sofort eine Bild gebende Untersuchung machen, und zwar am besten gleich ein MRI, um die Frage nach einer Entzündung, einem Tumor(ableger) oder einem Bandscheibenvorfall klären zu können.
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